Einklang aus Vertikaler und Horizontaler
Eine optimale Verankerung der Gleise im Schotterbett – nicht weniger als dieses Ziel verfolgt und erreicht der dynamische Gleisstabilisator DGS 62 N. Dazu setzt die vierachsige Maschine auf eine innovative Technik, die horizontale Schwingungen ins Schotterbett leitet und so die Schottersteine enger und mit mehreren Berührungsflächen aneinander bringt. Dadurch verringert sich die Anzahl und Größe der Hohlräume, wodurch ein homogenes Schottergefüge entsteht.
Die gleichzeitig ausgeübte vertikale Auflast bewirkt ein Absenken der Gleise, die sich im Wechselspiel der Kräfte in das stabilisierte Schotterbett einfügen.
Weniger Raum, mehr Sicherheit
Der dynamische Gleisstabilisator DGS 62 N ist eine Institution im Bereich der Gleisbett-Stabilisierung. Dank seiner Arbeit können Gleise direkt nach ihrer Verlegung oder Bearbeitung mit Streckenhöchstgeschwindigkeit befahren werden, da das Verfahren eine erhöhte Betriebssicherheit gewährleistet. Neben der Verdichtung des Schotters liegt das auch an der Erhöhung der Berührungsflächen zwischen Schwellen und Schottersteinen. Aus dieser vergrößerten Reibungsfläche resultiert ein größerer Querverschiebewiderstand für das belastete sowie das unbelastete Gleis. Im Zuge dessen vermindert sich auch die Gefahr von Gleisverwerfungen.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Nachhaltige Gleisinstandhaltung
- Räumliche Verdichtung des Schotterbettes
- Steigerung des Quer- und Längsverschiebewiderstands
- Verringerte Kosten durch Instandhaltung und Störungen
- Keine Beeinträchtigung der Gleisgeometrie
- Direkte Kontrolle aller relevanten Messdaten
Technische Daten
Maschinenart | Dynamischer Gleisstabilisator |
Hersteller | Plasser & Theurer
|
Erstzulassung | 2007 |
Gesamtlänge über Puffer | 18,54 m |
Breite | 3,00 m |
Höhe | 4,015 m |
Gewicht | 66 t |
Achszahl | 4 |
zul. Geschwindigkeit im Zug | 100 km/h (bei Eigenfahrt 100 km/h) |
Motor
Hersteller | Deutz |
Modell | TCD 2015 V8/4V |
Leistung | 370 kW |
Maschinenbilder
1500 m Gleisstabilisation vermag der DGS 62 N dank seiner dynamischen Verdichtungstechnik pro Stunde zu leisten.
Das Geheimnis liegt in der Verbindung aus horizontalen und vertikalen Kräften, die ins Schotterbett geleitet werden.
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Der dynamische Gleisstabilisator DGS 62 N bringt zwei Aspekte des Gleisbaus zusammen, die für uns von der Unternehmensgruppe Wiebe besonders wichtig sind: Sperrpausen effektiv nutzen und Gleisanlagen für Höchstleistungen schaffen.
Mithilfe der direkten Aufzeichnung und Messung aller sicherheitsrelevanten Daten sind keine weiteren Arbeitsschritte mehr nötig. So ist das Gleis direkt einsatzbereit – sogar für die Befahrung mit streckenspezifischer Höchstgeschwindigkeit. Langsamfahrstellen können diesbezüglich vermindert werden und der Schienenverkehr so rollen wie er soll.
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